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Dem Glitzern auf der Spur (E-Journal 1/2010)
Neue Version der Software ColorCARE® ToolBox erweitert
Möglichkeiten zur Farbtonharmonisierung bei Effektlacken in der
Serienlackierung.
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Dr. Thomas Kantimm, Leiter Farbmetrik der BASF in Münster,
mit dem neuentwickelten Messgerät BYK-mac und der Farbtonmanagement-Software
ColorCARE ToolBox
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Die Rolle von Emotionen ist beim Autokauf nicht zu unterschätzen. Ein
Muss für die Fahrzeughersteller sind deshalb ausdrucksstarke Lackvarianten wie
Effektlackierungen, um Fahrzeuge individuell zu gestalten. Zunehmend beliebter
werden Sparkling-Effekte, die auf subtile Weise bei jedem Hinschauen das
Fahrzeug sprichwörtlich in neuem Licht erscheinen lassen.
Das ständig changierende Glitzern jedoch
stellt die bisher übliche Farbtonmessung des Lacks vor Probleme. Sie ist
unerlässlich, damit die Farbe eines Autos auch auf den Bauteilen, die
Zulieferer produzieren, richtig wiedergegeben wird. Damit das auch bei
Glitzereffekten funktioniert, hat der Messgeräte-Hersteller BYK-Gardner
reagiert: Das neuentwickelte Messgerät BYK-mac erlaubt es,
Mehrwinkelfarbmessungen durchzuführen. Zusätzlich ist eine Kamera eingebaut,
die den Lack in unterschiedlichen Beleuchtungssituationen fotografiert, um das
Sparkling zu charakterisieren. Die Kombination beider Informationen – Farbe und
Sparklings – führt zu der benötigten detaillierten Beschreibung der
Effektlacke. Bei der neuen Version 2.2 hat die BASF diese neuen
Funktionalitäten Ende 2009 in ihre bewährte Farbtonmanagement-Software
ColorCARE ToolBox integriert.
„Der Kunde ist jetzt in der Lage, in gewohnter Weise seine ColorCARE
ToolBox auch für die erweiterte Messung und Beurteilung von Effektlacken zu
nutzen,“ sagt Dr. Thomas Kantimm, Leiter Farbmetrik der BASF in Münster. „Damit
ist die ColorCARE ToolBox gerüstet, um auch in Zukunft der Standard für die
Farbtonmessung und Farbtonharmoniekontrolle in der Automobilserienlackierung zu
bleiben."
info@colorcare.net
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