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Der Tradition verpflichtet (CP 2/2009)

Historische Fassadensanierung in Rothenburg ob der Tauber

Rothenburg ob der Tauber ist ohne Zweifel eine der berühmtesten deutschen Touristenattraktionen.

Der hervorragend erhaltene mittelalterliche Altstadtkern, geprägt von prächtigen Fachwerkbauten, verschachtelten Gässchen und kleinen Plätzen ist weltbekannt und gilt als Prototyp einer deutschen Stadt.

Mit seinem unverfälschten historischen Stadtbild wurde Rothenburg deshalb schon

Mittelalterliches Fachwerk: mit Farben und Lacken von RELIUS saniert

häufig zur perfekten Filmkulisse, zum Beispiel für die Verfilmung des ebenso tragischen wie geheimnisvollen Lebens des Findelkindes Kaspar Hauser.

Wenn in diesem geschichtsträchtigen Umfeld ein Gebäude saniert werden muss, ist das verständlicherweise eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe. Hier sind nur echte Spezialisten gefordert. Bei solch anspruchsvollen Projekten sitzen deshalb auch regelmäßig die Denkmalbehörde und der Stadtbaumeister von Rothenburg mit im Kompetenzteam. So auch bei der jüngst erfolgreich abgeschlossenen Fassadensanierung eines Hotelgebäudes im Altstadtkern.

Patrizierglanz

Die Herrngasse war schon im Mittelalter das Zentrum der Freien Reichsstadt Rothenburg. Alle Häuser wurden von Patriziern, den einflussreichen und vermögenden Bürgern der Stadt, bewohnt. Vier dieser ehemaligen Patrizierhäuser bilden das heutige Hotel Eisenhut, das mit fünf Sternen ausgezeichnete erste Haus am Platz.

Die wunderschön erhaltenen Gebäude aus dem 16. Jahrhundert wurden im Innenbereich behutsam den modernen Anforderungen eines First-Class-Hotels angepasst, ohne dabei das authentische historische Ambiente zu verfälschen. Die internationalen Gäste können hier eine spannende Zeitreise ins deutsche Mittelalter erleben.

Eine der historischen Fassaden entsprach allerdings nicht mehr ganz dem gesamten, erstklassigen Erscheinungsbild der Nobelherberge. Mit der notwendigen Instandsetzung des aus dem Jahr 1599 stammenden und aufwändig geschmückten Fachwerkbaus wurde der langjährige RELIUS-Kunde Hans-Jürgen Hülse aus dem benachbarten Neusitz beauftragt.

Der Malermeister verfügt über umfangreiche Erfahrung mit Fachwerksanierungen und kann eine beeindruckende Referenzliste in diesem Spezialgebiet vorweisen.

RELIUS-Farben empfohlen

Eine Bestandsaufnahme des Ausgangszustands brachte für die Denkmalschützer eine echte Überraschung. Nicht nur die Farbgebung entsprach keineswegs den historischen Befunden, auch die bei vorangegangenen Instandsetzungen verwendeten Acrylfarben würden heute so nicht mehr ohne Weiteres in der Denkmalpflege eingesetzt.

Liebe zum Detail: Fachwerkmuster, vergoldete Wappen und gotische Kalligraphie – das Hotel Eisenhut holt die Pracht der Vergangenheit ins Heute.

 

Bei dieser Ausgangslange kam eine Überarbeitung mit einer von Denkmalschützern üblicherweise präferierten, weil diffusionsoffenen Silikatfarbe nicht mehr in Frage. Malermeister Hans-Jürgen Hülse empfahl stattdessen Silcosan F1 von RELIUS, mit der er bereits beste Erfahrungen gemacht hatte.

Silcosan F1 ist eine Siliconharzfarbe, die sich mit der Altbeschichtung bestens verträgt und darüber hinaus zwei weitere wichtige Vorteile aufweist: Sie ist deutlich diffusionsoffener als reine Acrylfarben und dank ihrer innovativen Rezeptur universell einfärbbar, auch in den schwierigen intensiven Gelb- und Orangetönen.

Damit konnte die historische Farbfassung wieder originalgetreu hergestellt werden. Das Fachwerk selbst wurde mit A-Z Color von RELIUS gestrichen, einem wasserbasierten Acryllack, der wasserdampfdurchlässig ist. Zu Blickfängen wurden die historischen Wandmalereien, für deren Rekonstruktion eigens ein Wappenmaler verpflichtet wurde.

Malermeister Hans-Jürgen Hülse und RELIUS-Fachberater Willi Carstensen sind zu Recht stolz auf das gelungene Ergebnis der Sanierungsarbeiten. Auch die Arvena-Hotelgruppe als Bauherr, Stadtbaumeister Hans Mühleck und die aufsichtsführende Denkmalbehörde sind vom neuen Erscheinungsbild des geschichtsträchtigen Hauses begeistert: Das berühmte historische Stadtbild Rothenburgs ist um eine Attraktion reicher geworden.

www.eisenhut.com
www.relius.de

 

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Silcosan F1
16.000 Farbtöne

Mit der Siliconharzfarbe Silcosan F1 hat RELIUS neue Maßstäbe in der Fassadengestaltung gesetzt. Bislang war die Farbtonvielfalt an Fassaden mit hochwertigen Siliconharzfarben nur eingeschränkt realisierbar, da sie aufgrund ihrer Rohstoffkombination ausschließlich mit anorganischen Pigmenten eingefärbt werden können.

Diese sind zwar im Gegensatz zu organischen Pigmenten UV- und witterungsbeständig, waren jedoch bislang nicht in einer zufriedenstellenden Farbtonvielfalt verfügbar.

Durch den Einsatz eines innovativen anorganischen Pastensystems haben die Entwickler bei RELIUS jetzt ein ganz neues, viel breiteres Farbspektrum für Siliconharzfarben erschlossen.

Mehr als 16.000 Farbtöne in vielen Nuancen sind möglich, darunter sogar bisher nicht erreichbare intensive Türkis-, Gelb- und Orangetöne, und das bei höchster Farbtonstabilität.

Die gewohnten positiven Eigenschaften der Siliconharzfarben bleiben auch bei RELIUS Silcosan F1 voll erhalten und konnten durch den Einsatz neuer Rohstoffkombinationen noch verbessert werden: RELIUS Silcosan F1 ist mikroporös, verfügt über eine hohe Frühregenfestigkeit und zeigt keine unerwünschten Netzmittelspuren.

Sowohl die bei Siliconharzfarben geschätzte hohe Durchlässigkeit für Wasserdampf und CO2, als auch die gleichzeitige extreme Wasserabweisung sind bei RELIUS Silcosan F1 optimal eingestellt. Das bedeutet eine hohe Schmutzabweisung, sogar in regengeschützten Bereichen, und somit dauerhaft saubere Fassaden.

Hinzu kommt der Schutz der Beschichtung gegen Algen- und Pilzbefall durch die bewährte Ausstattung mit ALGOSILAN. Die Beschichtung eignet sich mit ihrer mineralisch-matten Oberfläche bestens zur farblichen Gestaltung von historischen Gebäuden und mineralischen Oberputzen.

 

 
   
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