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Viel Wärme (CP 1/2009)

Eine energetische Sanierung macht in Düsseldorf ein ganzes Quartier zukunftsfähig. Relius Coatings liefert Wärmedämmung und Fassadenfarben.



Ein Quartier zieht sich warm an: Zusätzlich zur Fassadendämmung wurden die Balkone vom Gebäude entkoppelt, um Wärmebrücken im Mauerwerk zu vermeiden. (Foto: Fred Urbanke)
  Wie der Phönix aus der Asche“, meint Frank Seidel, Architekt und Gebietsverkaufsleiter von Relius Coatings. Er steht vor der in hellem Orange gestrichenen Fassade eines der großen Wohnblöcke.

Rote Linien lockern die Farbfläche auf, die weißen Fensterrahmen setzen optische Kontraste. „Kein Vergleich zu dem, was wir vorgefunden haben“, lächelt er und weist auf ein angegrautes Gebäude, dessen Sanierung noch bevorsteht.

Doch nicht nur äußerlich hat die Rundumerneuerung der 500 Wohnungen umfassenden Siedlung aus den 70er-Jahren gutgetan. „Vor allem sollte der Energieverbrauch der Gebäude sinken“, sagt Seidel. Gemeinsam mit Relius Coatings, deren Logistik- und Serviceangebot sich gegen den Wettbewerb durchgesetzt hatte, brachte die Evonik Wohnen GmbH als Eigentümer der Anlage die Instandsetzung auf den Weg.

Vier von sechs Bauabschnitten sind heute fertiggestellt. Energetische Sanierung heißt zum einen Modernisierung, zum anderen wirkungsvoller Wärmeschutz für die Gebäudehülle. In Düsseldorf erhielten die Gebäude zuerst eine energiesparende Heiz- und Sanitärtechnik.

Dann stand das Schwergewicht des Bauvorhabens an: die Dämmung von 40.000 Quadratmetern Fassade. Zum Einsatz kam das Wärmedämmverbundsystem V550 von Relius, das das Unternehmen fast täglich an die Baustellen lieferte. 

Einheitliches System

Tausende von Polystyrol-Platten der Stärken 100 und 120 Millimeter erreichten seit 2007 die Baustelle. Dazu Eckschienen, Sockelleisten, mineralische Armierungsmörtel, Spachtel, Mineralputz und die Farben des Deckanstrichs. „Um bauphysikalisch optimale Werte zu erzielen, sind alle Komponenten sorgfältig aufeinander abgestimmt“, weist Seidel auf die Bedeutung eines einheitlichen Systems für effektive Wärmedämmung hin.

„Und natürlich macht das System nur dann Sinn, wenn die Wärme nicht woanders Schlupflöcher nach außen findet.“ Deshalb sanierten die Planer auch die Kellerdecken mit Wärmedämmplatten von Relius, erneuerten darüber hinaus die Haustüren, setzten zweifach verglaste Fenster ein, bauten neue, vom Mauerwerk entkoppelte Balkone an und dämmten Dächer und Dachstühle.

Nach der Pflicht folgte die Kür. Für Relius stand die Fassadengestaltung an. Der bekannte Farbdesigner Prof. Friedrich Schmuck (Büro Farb-Bau) hatte eine Palette an kräftigen Rot- und Orangetönen sowie milden Grauabstufungen kreiert. „Jetzt wirkt die Siedlung auch optisch wärmer und wohnlicher“, freut sich Seidel.

Zur Umsetzung dieser, für Fassaden nicht alltäglichen Gestaltung galt es bei Relius, jeden Farbton einzeln anzumischen. Verlass war dabei auf die eingesetzte Siliconharz-Fassadenfarbe Silcosan® F1.

Sie erlaubt es, ein breites Farbspektrum bis in Nuancen abzutönen. „Mit F1 können wir Farbtöne realisieren, die normalerweise an einer Fassade nicht machbar sind“, erklärt Seidel. „Selbst kleine Mengen an Spezialfarbtönen standen pünktlich an der Baustelle zur Verfügung.“ Das Ergebnis stellt alle Beteiligten zufrieden – an -erster Stelle die Bewohner der Düsseldorfer Siedlung: Durch sinkende Energiekosten und das neue freundliche Gesicht der Gebäude ist ihre Wohnqualität erheblich gestiegen.

      

Neue Fassadengestaltung: Die Farbideen des Designbüros Farb-Bau in Dinslaken setzte Relius Coatings mit Silcosan F1 um. Die intensiven Farbtöne halten über Jahre ihre ursprüngliche Kraft aufreicht. (Fotos: Fred Urbanke)

www.relius.de

 

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