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| Farbtonausarbeitung bei Autoreparaturlacken wird genauer und schneller – BASF Coatings präsentiert innovative Lösung | | 13.01.2009 |
Künstliche Intelligenz unterstützt die Labore bei der Erstellung neuer Farbtöne für die Reparatur
Whitehouse / Münster. Unzählige Farbtöne, die wiederum Varianten
aufweisen, finden sich auf den Fahrzeugkarossen weltweit. Bei
Reparaturlackierungen den passenden Farbton zu finden, ist eine
Herausforderung, bei deren Bewältigung die BASF Coatings nun ein neues
Verfahren präsentierte. Ein Computerprogramm mit künstlicher Intelligenz lernt
aus den Daten, die kontinuierlich aus den Farbtonlaboren der BASF Coatings
kommen. Das Programm wendet das Gelernte automatisch auf die Findung neuer
Farbtöne an. Das Resultat ist eine nie dagewesene Geschwindigkeit und Präzision
bei der Farbtonfindung in den Laboren. Diese Farbtoninformationen sind von
unschätzbarem Wert für Lackierbetriebe im Autoreparaturbereich. Entwickelt
wurde das System im globalen Netzwerk der BASF Coatings unter Federführung der
BASF Coatings in Nordamerika am Standort Whitehouse/Ohio.
„Der bedeutendste Vorteil dieser künstlichen Intelligenz ist, dass die
Farbtonfindung in der Autoreparaturlackindustrie nach und nach ein immer
höheres Niveau erreicht. Das Programm lernt und wird mit der Zeit immer
besser“, erläutert Paul Marshall, Color Lab Technical Manager bei BASF
Coatings Nordamerika. „Unser oberstes Ziel ist es, dem Fahrzeuglackierer die
bestmögliche Farbtonlösung für das zu lackierende Fahrzeug zu bieten.“
Das neue Programm bietet damit deutliche Vorteile gegenüber der bisherigen
Standard-Farbtonausarbeitung, die auf dem menschlichen Verfahren von Versuch
und Irrtum beruht. Mehr noch: Die Ausarbeitung neuer Farbtöne wie auch
Servicemischformeln werden zukünftig in weniger Tönschritten und mit einer
höheren Genauigkeit erfolgen können. Bis Ende 2009 wird die künstliche
Intelligenz Farbtondaten von allen zehn Farbtonlaboren in Japan, Australien,
China, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Indien, Spanien, Italien und den USA
enthalten.
„Die BASF Coatings wird von ihren Kunden als ein Führer bei Farbtönen in der
Autoreparaturindustrie angesehen. Mit dem neuen System bauen wir diese Führung
weiter aus“, hebt Marshall die Bedeutung des Programms hervor, das weltweit
bereits in fünf Autoreparaturlaboren der BASF intensiv eingesetzt wird. In den
nächsten sechs Monaten werden Marshall und Benjamin Delespierre von der BASF in
Frankreich die Innovation weltweit in allen Laboren einführen.
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