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 19.07.2010

20 Jahre internationale R-M-Schulungen: Know-How für die nächste Generation

Clermont. Wer ist der beste Nachwuchslackierer der Welt? Diese Frage wird Mitte September im R-M Refinish Competence Centre (RCC) in Clermont, Frankreich, beantwortet. Lackierer aus aller Welt bereiten sich zurzeit auf den Wettbewerb vor. Dabei feiert R-M, Lackmarke von BASF Coatings, in diesem Jahr gleich zwei Jubiläen: Während der „Best-Painter“-Wettbewerb sich zum zehnten Mal jährt, schaut das RCC in Clermont auf 20 Jahre erfolgreiche Ausbildungsarbeit zurück.

Richtungsweisend für die Entwicklung der R-M-Schulungen waren zum einen die intensive Zusammenarbeit mit den Fahrzeugherstellern und zum anderen der Fokus auf fortschrittlichste Reparaturtechnologien. Experten des RCC haben bereits eine Vielzahl von Teilnehmern – vom Lackierer bis hin zum Management einer Lackierwerkstatt – die notwendigen Fachkenntnisse vermittelt, um sowohl technisch als auch kaufmännisch im Autoreparaturlackmarkt erfolgreich zu sein.

„In Clermont befinden sich das Refinish Competence Centre als auch Produktionsanlagen und wir haben wir Zugang zu den Farblabors und den Serienlacktechnologien. Unter anderem durch unsere internationale Abstimmung der Schulungsstandards in den verschiedenen Ländern gewährleisten wir, dass R-M seine Position als weltweite Premium-Marke beibehält“, sagt RCC-Leiter in Clermont, Ronny Raeymaekers.

R-M Schulungen am Puls der Märkte
In den 90er Jahren konzentrierte sich die Schulung auf grundlegende Reparaturtechniken, wobei ein Schwerpunkt bei schneller und akkurater Farbabstimmung und -mischung lag. Die Einführung des zukunftsweisenden R-M-Colormasters, der zusammen mit dem Colortronic 2 eine rasche und präzise Farbtonidentifizierung ermöglicht, verstärkte diese Ausrichtung noch. Schließlich führten die Entwicklung dieser R-M Innovationen sowie von Produkten auf Wasserbasis mit geringem VOC-Gehalt zu einer radikalen Veränderung der Schulungen: Sie orientierten sich von nun an stärker an neuen Technologien,  umweltfreundlichen Produkten und Produktionseffizienz. Dies ist heute ebenso wichtig wie in den 90er Jahren, da weltweit immer mehr Kunden auf umweltverträgliche Materialien umsteigen.

Heute dreht sich alles um Optimierung
Die Schulung junger Lackierer ist ein wichtiges Ziel von R-M. Dabei kommt es R-M auf Wirtschaftlichkeit und handwerkliche Perfektion an. Lackierer benötigen heute mehr als eine traditionelle handwerkliche Ausbildung. R-M arbeitet deshalb eng mit Lackierbetrieben zusammen und bietet kaufmännisch ausgerichtete Schulungen an. Teilnehmer lernen, wie Lackierbetriebe effizienter und produktiver arbeiten und gleichzeitig die höchstmögliche Reparaturqualität beibehalten können.

Die Zukunft des Lernens besteht aus aktiven und E-Learning-Methoden
Interaktivität, Beratung und Wissensaustausch stehen heute im Mittelpunkt von R-M-Schulungen. Die Teilnehmer eignen sich ihr Wissen aktiv an. R-M bietet auch integriertes Lernen an, welches Schulungen durch qualifizierte Schulungsleiter mit einer breiten Palette von E-Learning-Modulen kombiniert, die über das Internet und Multimedia-Anwendungen vermittelt werden. Sie können individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmer abgestimmt werden.  

Das R-M E-Learning wird derzeit in einer Reihe von Sprachen weiterentwickelt, um es Teilnehmern in der ganzen Welt zu ermöglichen, anhand von Onlinetests eine präzise Wissensbeurteilung durchzuführen, Wissenslücken zu identifizieren und diese Lücken durch angemessene Schulungsmodule zu schließen. E-Learning ist ein wichtiger Baustein des zukünftigen Lernens, kann traditionelle Lernmethoden jedoch nicht ersetzen und sollte deshalb unbedingt mit Präsenzschulungen kombiniert werden.

STAMPP
Die Schulung junger talentierter Lackierer ist ein Anliegen von R-M. Deshalb investiert R-M weiterhin sowohl in den internationalen Wettbewerb des „Besten Lackierers“ als auch in das STAMPP-Projekt. Das STAMPP-Projekt („STimulate and revAMp the Paint Profession“) ist ein wichtiges Element der Schulungsphilosophie. Ziel ist es, weltweit eine professionelle Ausbildung zum Lackierer einzuführen und die vorhandenen Ausbildungskonzepte zu verbessern. Einheitlich hohe Qualitätsstandards sollen den Lackier-Bereich für Jugendliche attraktiver machen.

 
 

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